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Die steinerne Aue in Werneuchen-Ost Während Brandenburgs Wälder heute immer noch zu 80% durch Kiefernmonotonie langweilen, bietet der Wald rund um den Gamengrund wohltuende Vielfalt. Wie ein Buch für die Ewigkeit hat die jüngste Eiszeit der norddeutschen Tiefebene jedes ihrer Kapitel für jedermann sichtbar ins Antlitz der Landschaft geschnitten: Grund- und Endmoränen, Sander, Urstromtal, Dünen, Drumlins und Kames. Die Endmoräne um Werneuchen, die Eisrandlage der Weichseleiszeit, ist das Herz unserer Umgebung mit ihren beeindruckenden Buchen- und Eichenwäldern, Tälern, Bergen, Seen und geheimnisvollen Sümpfen. Wo die Gletscher einen tieferen Eindruck hinterließen, sammelte sich Wasser und entstanden Seen. Diese finden wir hier im Gamengrund, jener gewaltigen Spalte die abtauende und zurückfließende Gletscher hinterließen. Diese zum Stehen gekommenen damals wohl hunderte Meter hohen Eisgletscher führten gewaltige Steine mit sich. Biegt man hinter Werneuchen Ost rechts in Richtung Prötzel ab, liegt gleich links eines dieser gewaltigen Steinfelder. Doch um geheimnisvolle Kreise, heidnische Steinzeichen und künstlich abgeflachte Steinseiten ranken sich hier seit alter Zeit Sagen. Alten Überlieferungen soll es hier einmal eine steinzeitliche heidnische Siedlung gegeben haben. Die Steine markierten Wege, Grenzen und Lager der Hütten der Siedlung. Hier soll es auch unerforschte Grabhügel geben. Besuchen Sie die steinerne Aue bei Werneuchen Ost.
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