 | Der ehemals fischlose Eiszeitsee wurde schon bis zur Wendenzeit 800 - 900 mit Fischen besetzt, so das bald auch enormer Fischreichtum zur Verfügung stand. Eine wesentliche Bedingung der menschlichen Besiedlung im wendischen Zeitalter. Das wendische „Lome“, wie der heutige Haussee im Mittelalter genannt wurde, wurde an seiner nördlichen Seite früher besiedelt. Löhme bzw. „Lomen“ gehörte nach dem Landbuch Kaiser Karl IV. im Jahr 1375 als Rittersitz den Gebrüdern Wulff. Im Karolinischen Landbuch wurde das Angerdorf mit einer Feldmark von jeweils 60 Hufen (ca. 460 ha), einschließlich der üblichen 4 Hufen des Pfarrers angegeben. Löhme hatte 6 Kossäten „lag wüst da“ und gehörte den Gebrüdern Wulff, die es im 15. Jh. an einen Claus Schlegel verkauften. Wahrscheinlich ist Löhme dann teilweise wieder an den Kurfürsten gefallen, denn dieser tauscht 1577 seinen Teil gegen den Franz von Arnim gehörenden Anteil von Biesenthal. Bis zum zweiten Drittel des 17. Jahrhunderts ist Löhme in Besitz der Arnims. |