7.11.2007, Kirche in Seefeld vom Verfall bedroht
Die letzte Sanierung der Kirche in Seefeld liegt bereits mehr als 100 Jahre zurück. Durch die stetes schrumpfende Kirchengemeinde, fehlende Besucher und einer nur geringen Zahl von Kirchenmitgliedern fehlt es der Kirchengemeinde seit vielen Jahren an Geld um die notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen am Gebäude vornehmen zu lassen.

Dabei ist die Seefelder Dorfkirche ein sehr alter spätgotischer rechteckiger Feldsteinbau mit Westturm. Er wurde um 1500 erbaut. Die Kirche war vermutlich ursprünglich  von einer Feldsteinmauer umgeben, welche später mit großen Backsteinen neu errichtet wurde. Die alte Backsteinmauer ist unterdes stark reparaturbedürftig geworden. Das Walmdach des Westturmes aus dem 15./16. Jahrhundert wird undicht. Dabei beherbergt es eine wertvolle Glocke aus dem Jahre 1530. Die Turmuhr ist defekt. Das Kirchenmauerwerk bröckelt und die eisernen Ausstattung rund um die Kirche rostet. Die drei Chorfenster in der Ostwand des Altarraumes haben Glasmalereien im Jugendstil, die in den Jahren 1908/10 entstanden sind. Die Scheiben werden aus dünnen Fensterleisten gehalten, die nun zusehends verwittert sind und bald nicht mehr den notwendigen Halt bieten werden.

Guter Rat ist nun teuer. Wer und wie werden die notwendigen Mittel aufgebracht werden können. Fakt ist: die mittelalterlichen erhaltenen Feldsteinkirchen unserer Region sind ein wertvolles bauliches Erbe. Investitionen in die Sanierung, wären weitere Zukunftsinvestitionen für die touristische, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung und Erschließung  unserer Städte und Dörfer.


ausgewaschene Ecksteinerostende Türornamente zerbröckelnde Kirchenmauerfaulende Fenstersprossen