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Die 20 Schüler einer 3. Klasse müssen sich so zum Beispiel, jetzt einen nur 35 qm kleinen Raum teilen. Das entspricht etwa 1,5 qm pro Schüler. Die Brandenburger Schulbauverordnung dagegen spricht von 60 bis 70 qm, die im Durchschnitt vorgehalten werden sollen. Nun haben sich Eltern in einem Brief an die Stadtverordnetenversammlung mit der Bitte um eine Lösung gewandt. Nach Meinung der Eltern sind durch die beengten Unterrichtsverhältnisse: " Varianten des Projektunterrichtes, Teamarbeitfördernde Gruppentische, Gesprächs- und Sitzkreise und andere gruppendynamische Unterrichtsgestaltungen unter diesen räumlichen Bedingungen nicht möglich. Die Lärm- und Geruchsentwicklung und die beengte Gesamtatmosphäre beeinträchtigen die Lern- und Konzentrationsmöglichkeiten der Kinder. Dies auch noch vor dem Hintergrund des nunmehr in den 3. Klassen zu benotenden Sozialverhaltens." Nach Aussagen der Eltern gleicht die Situation manchmal der einer "Legebatterie von Hühnern." Doch nun ist guter Rat teuer. Räume oder eine neue Schule kann jetzt niemand herzaubern. Ein Anbau ist schon im Gespräch. Doch bis zur Projektierung, dem Bau und der Fertigstellung kann ein Jahr vergehen. Doch wenn die 6. Klassen im nächsten Jahr die Grundschule wieder verlassen und die neuen Erstklässler eingeschult werden, könnte sich ggf. die Schülerzahl wieder verringern. Der Anbau würde wieder leer bzw. unausgelastet sein, denn gesicherte Prognosen für die Entwicklung der Schülerzahlen gibt es nicht. |