Der Finanzausschuss der Stadt Werneuchen brachte es an das Licht. Die steuerzahlende Bürger zahlt Betriebskosten für die Sporthalle in Rudolfshöhe von jährlich mehr als 50.000 Euro. Der Schulsport nutzt die Halle wochentags von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr, die Zeit danach von 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr steht praktisch der Nutzung durch Vereine, Organisationen, Privatpersonen, Firmen etc. zur Verfügung. Die Nutzungsanteile vor allen Dingen in der energiereichen Winterperiode halbieren sich in etwa zu Schulsport und Vereinssport. Das heißt zur Hälfte wird die Halle schulisch genutzt und zur anderen Hälfte "kommerziell durch Vereine und Organisationen etc. Richtig unterstützt dabei die Stadt Werneuchen mit den angeschlossenen Gemeinden aus der gemeinschaftlichen Bürgerskasse auch den Vereinssport in dieser Sporthalle in Rudolfshöhe großzügig, indem weder Miet- oder Nutzungsgebühren für die Sporthalle selber erhoben werden. Dies obwohl gerade auch erst mehr als 100.000 Euro in die Renovierung und Sanierung der Sporthallenfassade gesteckt wurden. Dies ist richtig, denn vertretbare, ausgewogene Subventionierung einer sowieso für den Schulbetrieb vorzuhaltender Sporthalle liegt in allgemeinem Interesse. etwa halben Betriebskosten durch die Europaschule, deren Träger die Stadt ist und die andere Hälfte durch die kommerziellen Nutzer. Doch der Finanzausschuss stellte fest, dass den 50.000 Euro reine Betriebskostenausgaben lediglich nur 2000 Euro Einnahmen jährlich gegenüber stehen. Nach diesem Verhältnis hätte die schulische Nutzung bei 96% gelegen und die außerschulische Nutzung bei nur 4%. Dabei ist die Sporthalle wochentags täglich praktisch nach der Schule von 16.00 Uhr bis 22.00 voll ausgelastet. Besonders in der betriebskostenreichen Winterperiode. Das heißt auf die Einnahmen umgerechnet ist die außerschulische Nutzung der städtischen Sporthalle mittlerweile immer noch völlig kostenlos, weil weder Schuldirektoriat noch zuständige Schulverwaltung seit bekannt werden der Ergebnisse des Finanzausschusses hier tätig geworden ist. Die ca. 7000 Einwohner von Werneuchen und der angeschlossenen Gemeinden Weesow, Hirschfelde, Willmersdorf etc. müssen für diesen Misstand in der Stadt Werneuchen jetzt kräftig bezahlen. Durch das Fehlen der Betriebskostenabrechnungen, werden die Nutzer dieser Sporthalle nun auch gegenüber anderen Sportvereinen, welche zum Beispiel keine oder wenig Hallen nutzen, damit unverhältnismäßig überprivilegiert und übervorteilt. Ebenfalls ein Zustand der weder mit verantwortungsvollem und ehrlichen Umgang mit Steuergeldern nach den üblichen Gerechtigkeits- und Gleichheitsprinzipien zu vereinbaren sind. Die derzeitigen Nutzer sind dafür aber nicht verantwortlich zu machen. Die Vernachlässigung grundsätzlicher Abrechnungen und die dadurch hervorgegangene bisherige kostenlose Nutzung der Sporthalle auf dem Gelände der Europaschule führte weiter zu einem sorglosen und unbedachten Umgang mit Heizung, Strom, Wasser etc. . Weiter werden jetzt immer noch sorglos jährlich 16.500 Euro Gas für Heizzwecke in der Sporthalle verbraucht und für Reinigung, Wasser/ Abwasser 15.000 Euro ausgegeben, ohne das jemand davon wenigstens einen festgelegten und auch dazu noch geminderten von der Stadt subventionierten Anteil zu bezahlen müsste. Die Sporthalle der Europaschule reißt deshalb statistisch gesehen jährlich jeden Einwohner von Werneuchen und seinen Gemeinden "ob Kind oder Kegel" mit fast 7 Euro in die „Kreide“. Weil bis jetzt niemand in der Lage eine einfache Pauschale und wenn auch noch subventionierte Kostenpauschale für Betriebskosten fest zu legen. Das es auch anders geht, beweist die professionelle Verwaltung des Sport- und Freizeitzentrums Hangar 3 durch die Wohnungsverwaltung Werneuchen. Vereine wie z.B. der Rot- Weiß Werneuchen begleichen hier jährlich ihren Betriebskostenanteil von 25.000 Euro der etwa 1/3 der gesamten anfallenden jährlichen Betriebskosten ausmacht. |