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Verheerende Zustände in der ehemaligen Schulsporthalle Seefeld. Die ehemalige Schulsporthalle befindet sich im Eigentum der Stadt Werneuchen. Ehemalige frühere kommunale Aufgaben zur damaligen Vorhaltung des Schulsportes in Seefeld hat sie schon lange nicht mehr. Deshalb wird sie von der Stadt Werneuchen jetzt u. a. an Organisationen, Vereinen etc. praktisch kostenlos (ohne Miete oder Nutzungsgebühren zu erheben) überlassen. Dazu wurde im letzten Jahr (2007) ein neuer Hallenfußboden eingezogen. Die Stadt fördert so den Hallen- und Vereinssport wirtschaftlich vertretbar und nach gleichen Grundsätzen für alle. Doch dies ist mittlerweile, so belegen es jetzt die Ergebnisse des Finanzausschusses schon lange nicht mehr der Fall. Einheitliche Grundsätze zur gleichberechtigten Subventionierung von Vereinen und Organisationen gibt es nicht mehr. Etwa 25.000 Euro Ausgaben jährlich für Heizung, Gas, Wasser Strom stehen nur 1800 Euro Einnahmen gegenüber. Einzelne "Verwaltungsbeamte" im Rathaus sind offenbar unfähig Zählerstände abzulesen und Betriebskostenabrechnungen zu schreiben. So wird die Sporthalle nach dem Grundsatz: "Verbraucht soviel ihr wollt, dreht die Heizungen auf, es wird alles im Rathaus vom Bürgersgeld bezahlt" Die Stadt hat mit der EWE einen festen Wärmelieferungsvertrag geschlossen, der vor 2010 nicht kündbar ist. Er versorgt die Sporthalle und die Kita in Seefeld mit Gas für über 35.000 Euro im Jahr. Damit könnten praktisch mehr als 25 Einfamilienhäuser ein ganzes Jahr beheizt beheizt werden. Natürlich: Die Halle darf, muss und soll subventioniert genutzt werden können und die Stadt hält hier im Haushalt Subventionen bereit und bezahlt auch Erhaltung und Erneuerung. In Seefeld gibt es auch bei mehr als 1500 Einwohnern einen praktischen Bedarf an dieser Halle. Doch wenn man im Rathaus der Stadt versucht eine Sporthalle zu verwalten und noch dazu eine Betriebskostenabrechnung oder Pauschale zu erarbeiten ist man offensichtlich überfordert. Das es auch anders geht, beweist die professionelle Verwaltung des Sport- und Freizeitzentrums Hangar 3 durch die Stadt Werneuchen. Vereine wie u.a. der Rot- Weiß Werneuchen begleichen jährlich ihren Betriebskostenanteil von 25.000 Euro. |