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| 4.6.2008, Die bisher unbekannten Mülldeponien aus DDR- Zeiten in der Stadt Werneuchen | Werneuchen hält einen traurigen Rekord. Statistisch gesehen hat Werneuchen als Stadt die meisten Mülldeponien in Brandenburg. Die Bodenschätze eine dünne Besiedlung und eine desinteressierte Einwohnerschaft wurden ihr zu DDR- Zeiten zum Verhängnis. 
| | Der Reichtum an Kies und Sand veranlasste zu DDR- Zeiten zu planlosen Kiesabbau auf volkseigenen und privaten Grundstücken. Von 1975 bis etwa 1980 wurden direkt in und bei Werneuchen an vielen Stellen tiefe Kiesgruben ausgebaggert und anschließend mit Müll aufgefüllt. Mülldeponien ehemaliger DDR-Kiesgruben auch bei Schönfeld, Beiersdorf, Weesow und 2 in Hirschfelde. Erd- und Schuttdeponien im Dorfkern in Weesow und Richtung Schönfeld. Das Erbe der DDR und der Wendezeit prägt an vielen Stellen nun den Boden. Hinweisschilder zeigen Wanderern und Radfahrer den Weg auf den schönsten Wanderwegen unserer Feldmark, doch sind sie auch Reiseführer durch eine Vielzahl versteckter und vergessener Mülldeponien. Ein Porträt der 8 größten Umweltverschmutzungen entlang der Wander- und Fahrradwege von Werneuchen. | | Klicken Sie auf die roten Kreise auf der Landkarte vom Nordosten der Stadt Werneuchen |
| 4.6.2008, Die Mülldeponie am Sportplatz: "Wegendorfer Straße" |  | Auch auf dem direkten Stadtgebiet im Ortsteil Rudolfshöhe, direkt am Sportplatz: Wegendorfer Straße" gibt es eine bis 2 ha große mit Müll zugeschüttete ehemalige Kiesgrube. „Egal wo auf dem etwa 2 ha großen Areal mit dem Spaten die dünne Erdschicht durchstoßen wird, trifft man auf Abfälle. In der Zeit von etwa 1976 bis 1978 gruben sich hier nach Anliegern- und Augenzeugenberichten Bagger bis zu 5 Meter tief durch die eiszeitlichen Kies- und Sandschichten. LKW`s der damaligen volkseigenen “Bau Union” transportierten im Akkord die ausgebaggerten Sande und Kiese ab. Nach der Ausbeutung der Grube, wurden diese als Mülldeponie genutzt. mehr |
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