14.8.2008, Altlandsberg, Brandursache geklärt- Der Brand vom Samstag, den 9. August in Altlandsberg ist geklärt. Schon während des Brandes ging die Kriminalpolizei Strausberg bereits Aussagen eines Anwohners nach, der drei eilende Kinder bzw. Jugendliche nach Entstehung des Feuers auf dem Weg von der Reifendeponie gesehen haben wollte.  Aufgrund dieser Aussagen ermittelte die Kriminalpolizei bei Familien mit Kindern der möglichen Altersgruppe in Fußstreckenbereich des Brandherdes. Diese effektive Ermittlung führte die Kriminalisten nun zu einem schnellen Ermittlungserfolg. Zwei Brüder (11 und 13 Jahre) sowie ein 12- jähriger Freund der Beiden kauften am Samstag, dem Brandtag an einer Tankstelle "Grillkohleanzünder" um zu kokeln und steckten zuerst einen Holzschuppen auf dem Gelände an. Aus dem „nur ein bisschen kokeln" wurde schnell mehr, als das Feuer auf die Reifen übergriff. Als das Feuer größer wurde und erste schwarze Rauchschwaden emporstiegen,  bekamen die Kinder Angst und rannten in Richtung "zu Hause" weg. Kripobeamte die das Haus einer im Profil stehenden Familie aufsuchte, gestand das 11- jährige Kind der Familie beim ersten Kontakt mit den Beamten sofort die Tat und nannte auch die Namen der anderen beteiligten Kinder. Aufgrund ihres Alters sind die Kinder jedoch nicht strafmündig und so wird die Brandstiftung für sie ohne strafrechtliche Folgen bleiben.

Ermittlungserfolg der Kripo Strausberg

Tagesspiegel vom 14.8.08

Der Brand am 9.8.08 wurde nur schleppend und erst nach 8 Stunden von wenigen Löschzügen angerückter  Freiwilliger Feuerwehren gelöscht. Bundesweite Falschmeldungen der Presse über veröffentlichte Zahlen von 150 Feuerwehrleuten und bis zu 30 Löschzügen gehen angeblich nach Presseangaben auf Meldungen der Pressesprecher der Feuerwehr Altlandsberg zurück. Es waren nach bisherigen Erkenntnissen die Feuerwehr Altlandsberg mit 5, Rüdersdorf, Vogelsdorf und in den späten Abendstunden die FF Strausberg mit lediglich je einem Löschzug vor Ort, so das insgesamt bis zu 10 Löschzüge gleichzeitig an der Brandbekämpfung beteiligt sein konnten. Es ist von etwa 50-80 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren auszugehen, die gleichzeitig an der Brandbekämpfung beteiligt waren.  Bis 19:00 Uhr wurde das Feuer aus lediglich bis zu 3 Tragkraftspritzen "bekämpft".