Diesem Aprilscherz liegt keine wahre Geschichte zugrunde. Natürlich plant weder die Stadt Werneuchen noch private Investoren auf dem alten Friedhof einen Kulturpark zu errichten. Auch wird es natürlich keine "IT- Ansiedlung im strukturschwachen Stienitzaue" geben.

 

Hier noch einmal unser Aprilscherz vom 1. April 2009


1.4.2009, Werneuchen- Kulturpark für 4 Millionen Euro wird gebaut

Jetzt steht es fest: "Werneuchen soll nicht nur ein attraktiver Wirtschaftsstandort für innovationsgerichtete und wachstumsorientierte Wirtschaftszweige werden sondern auch ein touristischer Publikumsmagnet." Was sich hinter diesen Worthülsen der Werneuchner Abgeordneten verbirgt, die am gestrigen Montag verabschiedet wurden, ist ein neues ehrgeiziges Unternehmen des Stadt Werneuchen. Der stillgelegte Friedhof an der Bahnhofstraße, seit Jahren eine ungenutzte Grünfläche soll der Standort eines Kulturpark`s werden. Gesamtvolumen: 4 Millionen Euro. Die Idee ist nicht neu und wird seit Jahren im Stadthaus diskutiert, doch nun drängt der Bürgermeister. Die Gelder liegen in Brüssel und sind gerade beantragt worden. 2 Millionen Mark würde die EU für den Strukturwandel zur Verfügung stellen. Dazu kämen 1 Million vom Land und rund 1 Million von der Stadt Werneuchen. Nach den Vorlagen der EU sind 3 Millionen des Gesamtvolumens bis zum Sommer diesen Jahres auszugeben.

 Hier am alten Friedhof, einer seit Jahren ungenutzten Grünfläche soll der Kulturpark entstehen.


Jetzt geraten alle Beteiligten des Projekts unter Druck, denn ungeklärt sind bislang auch die Fragen der Trägerschaft und der Folgekosten. Als kompetenter Partner soll die WBG Werneuchen und ein neu gegründeter Barnim Kultur e.V. mit ins Boot gezogen werden. Werneuchens Oberbürgermeister Horn befürwortet das Projekt, denn schließlich wird der Kulturpark nicht nur ein neues Wahrzeichen der Stadt, sondern auch der ganzen Region. Aber er versucht gerade bei diesem Großprojekt, auf keinen Fall den Überblick zu verlieren. "Wir gehen Schritt für Schritt vor. Bislang gibt es nur Absichtserklärungen", sagt er deshalb. Für die Abgeordneten der CDU Wiegand hat die Schaffung von Arbeitsplätzen Priorität. In seiner Schublade liegt ein fertiges Projekt für die Ansiedlung von Firmen aus der IT-Branche in einem anderen Werneuchner Stadtteil, dem strukturschwachen Stienitzaue, doch fehlen ihm noch etwa 2,5 Millionen Mark für das Projekt, die er gerne auch aus Landesmitteln nehmen würde. Doch dafür gibt es zur Zeit keinen Fördertopf. Doch Zeit hat keiner. Deshalb lautet für den Kultupark Werneuchen die Devise: "Jetzt oder nie!" Informationen zu dem Projekt erteilt die Stadtverwaltung unter: 033398-81626