Und immer wieder hat das Wetter in diesem Winter neue Überraschungen parat. Am Montagabend fiel noch Schnee. Dann wurde es wärmer und am Dienstagabend fing es an zu regnen. Zum tauenden Schnee kam jetzt noch das Regenwasser. Und prompt stand mancher Ort über dem noch nicht eisfreien Boden unter Wasser und dieses konnte weder abfließen noch versickern. Wehren mußten im ganzen Kreis mehrfach ausrücken, um Keller oder Grundstücke oder Felder vom Schmelzwasser leer zu pumpen. | |  Werneuchen, 8.2.2006 Blick von der Breite Straße auf den Hohen Graben |
Die Lage in Werneuchen Werneuchen hat zur Zeit einen richtigen Fluß. Nach der anhaltenden Kältewelle im Amtsbereich Werneuchen fielen schon in der Nacht vom 22.1. auf den 23.1.05 (So/Mo) die Temperaturen auf minus 20 grad. Auf den darauf folgenden Tagen erreichten die Temeraturen auch tagsüber nur zwischen -8 bis -18 grad. Auch in der Nacht vom 23. zum 24.2. war es wieder bitter kalt. Selbst die Arbeiten am Bauprojekt am Markt wurden vorübergehend eingestellt. Bei dem jetzt am 8.2.2006 einsetzenden Regen und Temperaturen von 1 bis 3 grad plus setzte allgemeines Tauwetter ein. Durch den gefrorenen Boden können die Wassermassen nicht versickern und sammeln sich nun teils in großflächigen Pfützen bzw. laufen in die städtischen Entwässerungsgräben (Stienitz und Graben). Entsprechend führen diese Gräben seit dem 8.2. extrem hohes Wasser mit hoher Ablaufgeschwindigkeit. Der Spaziergänger staunt beim Anblick des sonst nur bei Regen wasserführenden "Hohen Grabens" und der sonst so friedlichen "Stienitz". Ein Anblick der die Herzen von Wildwasserfreunden und Kanuten höher schlagen lassen dürfte. An dieser Stelle sollte man anmerken, daß sich das Engagement der Stadtverwaltung zur Reinhaltung und Pflege der Entwässerungsgräben gelohnt hat und hier Schaden durch Überschwemmungen im Innenstadtbereich verhindert wurden. |