Senta-Maria Demianschuk

Im Sträßchen wohnte Senta-Maria Demianschuk. Sie war beim BDM und in der NSDAP engagierte Funktionärin gewesen. Zuletzt war sie Angestellte bei der Organisation Todt. Zuerst war sie Luftwaffenhelferin auf dem Fliegerhorst Werneuchen. Von dort wurde sie nach Norwegen und später nach Warschau versetzt. Im August 1943 meldete sie sich freiwillig zur Organisation Todt und wurde 5 km entfernt an der Narwa-Front eingesetzt. Durch das Auftreffen einer Bombe auf ein Benzinfass und die entstandene Explosion wurde sie am 29.3.1944 schwer verletzt. Einen Tag später erlag sie ihren schweren Brandverletzungen und wurde in Jewe (Estland) beigesetzt. Sie hinterließ ihre beiden Eltern Gregor Demianschuk und Helene (geb. Malon). Die Gedenkfeier fand am 11.3.1945 statt.